Wanderausstellung zu „Eduard Rosenthal – 12 Blicke auf sein Leben
- 30. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Eduard Rosenthal, der von 1880 bis zu seinem Tode 1926 an der Juristischen Fakultät der Jenaer Universität lehrte, gilt als »Vater« der ersten demokratischen Verfassung in Thüringen.
Als er am 25. Juni 1926 starb, war er nicht nur ein hoch angesehener Rechtswissenschaftler und Politiker, sondern gleichermaßen ein sozial und kulturell engagierter Stadtbürger.
Er war der juristische Berater von Ernst Abbe beim Verfassen des Statuts der Carl-Zeiss-Stiftung. Am 30.07.1911 hielt Rosenthal die Einweihungsrede für das Ernst-Abbe-Denkmal. Er war auf vielfältigste Weise mit dem Wirken von Ernst Abbe verbunden.
Gemeinsam mit Ernst Abbe und Rechtsanwalt Hermann Zeiss verfasste er ebenfalls das Statut des Lesehallenvereins und war von 1899 bis zu seinem Tode Vorsitzender des Lesehallenvereins e.V. Der 1998 gegründete Neue Lesehallenverein e.V. möchte den langjährigen Vorsitzenden des historischen Lesehallenvereins anlässlich seines 100. Todestages mit der Ausstellung ehren.




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