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Neues Leben im ehemaligen Glasofenwerk in Jena-Nord

22. Sept.
1 Min. Lesezeit

Auf dem Gelände des ehemaligen Glasofenwerks in der Camburger Straße in Jena-Nord nimmt die geplante Wiederbelebung zunehmend Gestalt an. Die ersten Mieter sind inzwischen eingezogen und auch erste Kulturschaffende haben auf dem ehemaligen Industriegelände ein neues Domizil gefunden.

Das Areal blickt auf eine lange industrielle Geschichte zurück. Seit der Übernahme durch die immo⁵ GmbH im Jahr 2024 wird an einer schrittweisen Entwicklung des Geländes gearbeitet. Ziel ist es, vorhandene und erhaltenswerte Gebäudestrukturen weiterzuverwenden und daraus ein vielfältig genutztes Quartier zu entwickeln. Geplant sind unter anderem Räume für Gewerbe und Kreativschaffende sowie Sport- und Veranstaltungsangebote.

Ein weiterer Baustein ist eine neue Padel-Anlage in einer der ehemaligen Werkhallen. Vorgesehen sind insgesamt acht Courts – sechs davon in der Halle und zwei im Außenbereich. Die Eröffnung ist nach aktuellem Stand für Ende 2026 vorgesehen. Eine weitere rund 1.200 Quadratmeter große ehemalige Industriehalle soll perspektivisch als Mehrzweck- und Veranstaltungshalle für Konzerte, Theater, Seminare und weitere Veranstaltungen genutzt werden.

Bei der Aktivierung des ehemaligen Industrieareals wirkt auch die Agentur für Zwischennutzung Blank mit. Sie bringt vorhandene Räume mit Kulturschaffenden und anderen möglichen Nutzerinnen und Nutzern zusammen und begleitet die Entwicklung von der ersten Idee bis zur Nutzung.

Damit entwickelt sich das ehemalige Glasofenwerk Schritt für Schritt von einem früheren Industriestandort zu einem neuen Ort für Kultur, Kreativität, Sport und Gewerbe in Jena-Nord

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